Zwei Naturkrafthäuser in Bautzen / Sachsen

Der Hausbesitzer  leitete viele Jahre mit einem Partner eine gut gehende Zahnarztpraxis bei  Nürnberg. Ihm wurde dann immer mehr bewusst, dass das Leben nicht nur aus Arbeiten und wirtschaftlichem Erfolg bestehen kann. Er empfand mehr und mehr, dass das Leben an ihm vorbeilief. Er begann sich für verschiedene Arten der Massivholzbauweisen zu interessieren und wurde dann vor etwa 15 Jahren der erste Kunde der Firma Schuster Holz Team.

 

Die Praxis wurde verkauft und es entstand in Regie von der Firma Schuster auf dem Land nicht nur ein eigenes Haus für die komplette Familie, sondern daneben auch eine eigene neue Zahnarztpraxis. So stehen jetzt zwei Naturkrafthäuser nebeneinander.

 

Der Hausbesitzer findet es sehr schwierig genau festzulegen, welche Veränderungen durch das Haus in seinem Leben entstanden sind.

Er betrachtet das Holzhaus als einen Mosaikstein im Gesamtbild des eigenen Lebens und den damit in Verbindung stehenden Veränderungen. Er denkt, dass man sich automatisch das Wohnungsbild passend zu seiner eigenen Entwicklung und den darin eingebundenen Lebensaufgaben sucht. Das Haus kann auch eine passende Ergänzung zu dem sein, was einem wirklich wichtig ist im Leben. Er glaubt, dass es ein Entwicklungsprozess ist, herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist im Leben. Wenn man das herausgefunden hat, sollte man auch dazu stehen. Es verlange Mut, sich nicht von dem abhalten zu lassen, was andere Menschen im Umfeld zu dem eigenen Lebensstil meinen sagen zu müssen.

 

Er findet es sehr angenehm, im Holzhaus zu wohnen. Mit dazu bei trägt für ihn der kleine Ort, in dem er mit seiner Familie lebt. Er stellte dann fest, dass das Haus ein Ausdruck der inneren Entwicklung ist.

 

                                                                      

So empfindet er Frieden im Haus, aber auch in seiner Umgebung. Entscheidend ist aber für ihn der innere Frieden, der immer wieder neu gefunden werden will. Der Baum habe für ihn den Charakter eines Gleichnisses. Er besitzt Wurzeln, einen Stamm und Arme, die er zum Himmel streckt, vereinfacht ausgedrückt. Das erinnert ihn an das Bild des Menschen, wie er im Leben steht.

 

Seine Praxis im anderen Holzhaus ist allerdings sehr viel anders, als die Praxis in Nürnberg. Er hat nur einen Behandlungsstuhl und läuft nicht mehr von einem Zimmer ins andere. Dafür unterhält er sich lieber mit dem Patienten. Am Mittwoch ist die Praxis geschlossen, außer für Notfälle.

 

Er hat das Desinfektionsmittel gewechselt, weil er gehört hat, dass das gängige Mittel in Zahnarztpraxen mit seinem speziellen Geruch sehr viel Angst bei den Patienten auslösen würde. Der vorherrschende Einsatz von Holz prägt das Gesamtbild der Praxis. Die Patienten erscheinen ihm entspannter, was aber auch an der ruhigen Gegend liegen kann.

Naturkraft - ABC